Facebook Advertising als Dating-Plattform

Nun mal angenommen, ich sei eine verzweifelte Seele. Eine verzweifelte Seele, die sich alleine fühlt in der großen Stadt Berlin. Ein Mann, keine Frau. Aber hey, das muss nicht sein (haha)! Für was gibt es denn sonst Facebook Advertising?

Also nix wie los! Wir missbrauchen heute Facebook als Dating-Plattform. Aufi gehts!

Schritt 1:
Zunächst legen wir eine einladende Beschreibung für das Produkt an. Ich denke, unbescheiden wie ich bin, dass die Beschreibung im Beispiel die Realität ganz gut wieder gibt.

 

 

 

 

Schritt 2:
Nun definieren wir die Zielgruppe für mein Dating-Anliegen. Na, wie sähe Eure Traumfrau aus? Meine sollte in etwa diese Bedingungen erfüllen :D…
Kriterium 1: Sie sollte aus Berlin kommen. Es verbleiben 929.360 Kontaktmöglichkeiten.
Kriterium 2: Sie sollte möglichst unter 30 sein.  Da waren es noch 637.640.
Kriterium 3: Sie sollte eine SIE sein :D. Naja, ich denke 308.180 Weibchen sind ein guter Anfang für eine solch einsame Person wie mich.
Kriterium 4: Der Status “Interessiert an” ist mir erstmal egal ;), der Beziehungsstatus wird von vielen nicht angegeben, deswegen ist das Kriterium auch erstmal zu vernachlässigen. Es bleiben 308.180 potenzielle Lieblingsfrauen.
Kriterium 5: Geschmack sollte sie haben. Und wie bitte misst man den Geschmack von Menschen wenn nicht an Jesus Christus? Also sollte mein Mädchen Nr. 1 auch Jesus Christus gefallen. Oh Schreck! Es verbleiben weniger als 20 Personen. Aber hey, wir wollen ja klein anfangen :)

Korrektur: Facebook teilt mir mit, dass die Zielgruppe zu eng gewählt ist. Kein Wunder, wer Jesus Christus Regeln folgt (uh, der war schmutzig). Also: Ich schwenke um zu Gogol Bordello. Eine andere Art der Gottesanbetung. Und siehe da, 420 Girls in Berlin City sind noch im Rennen um die Gunst des sexy Bachelors! (haha!)

Schritt 3:
Alles hat einen Haken. So auch hier. Es kostet Geld. Naja, wofür Menschen nicht alles Ihr Geld lassen. Also, was ist mir meine potenzielle Traumfrau wert? 40 Euro am Tag? Schwierig, ich bin zwar optisch der wohl begehrenswerteste Bachelor, aber mein Gehalt bewegt sich irgendwo zwischen Langzeitstudent und Jung von Matt-Praktikant. Ich entscheide mich für ein Budget von 5 €. Was kann ich für mein Geld erwarten? Ein Klick wird mich 0,63 € kosten, sagt Facebook. Geradezu ein Witz. Für das Geld hat man einer Dame in der Bar seines Vertrauens noch keinen Drink ausgegeben, höchstens eine Hand voll Cashews-Kerne aus dem Automat direkt neben dem Kondom-Automat. Und ob 3 Jahre alte Cashews-Kerne das Herz meiner Traumfrau öffnen? Ich habe so meine Zweifel.

Schritt 4:
Warten!

 

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